Die Rota Therapie

Eine Bewegungstherapie mit vielen Möglichkeiten:

Eine zu hohe oder zu niedrige Körperspannung kann viele Auswirkungen haben, es können sowohl körperliche Symptome als auch Beeinträchtigungen im Alltags- und Familienleben entstehen.

Auch die Schule kann sich für Kinder mit einer zu hohen oder zu niedrigen Körperspannung als schwierig gestalten, da sie sich nicht ausreichend auf die Inhalte, die unterrichtet werden, konzentrieren können, sondern viel Energie für ihre Koordination und motorischen Abläufe aufbringen müssen.

Einsatzbereiche aus naturheilkundlicher Sicht sind:

Durch die Rota Therapie können Sie nach den Beobachtungen einzelner Therapeuten die Entwicklung Ihres Kindes oftmals wirksam fördern. Vor allem werden, wie wir beobachten, die Motorik, die Konzentration, die Körperwahrnehmung und die Ausgeglichenheit erheblich verbessert werden.


Ursachen für eine zu hohe oder zu niedrige Körperspannung:


Jeder Mensch hat eine bestimmte Grundspannung seiner Muskulatur. Diese wird schon sehr früh festgelegt: Die Entwicklung der Motorik erfolgt während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr.

Aus verschiedenen Gründen (z.B. Infektionen, psychischer Stress, Unfall, OP) kann es sein, dass sich die Motorik eines Kindes nicht optimal entwickelt, sondern die Grundspannung der Muskulatur zu hoch oder zu niedrig ist. Das hat weitgehende Folgen für die weitere Lebenssituation des Kindes - einige typische Symptome sind oben beschrieben.

Im Zusammenhang damit steht, dass bestimmte frühkindliche Reflexe (z.B. Moro-Reflex, Symmetrisch-tonischer Nackenreflex, Tonischer Labyrinthreflex) im Verlauf des ersten Lebensjahres nicht ausreichend abgebaut werden und noch zu einem gewissen Grad vorhanden sind.

Die Reflexe sind nicht kontrollierbar, sie schießen unbewusst ein. Das Kind merkt, dass es immer wieder Bewegungen macht, die es eigentlich nicht möchte. Um seine Bewegungen doch einigermaßen unter Kontrolle zu halten, gewöhnt sich das Kind an, mit viel Kraft und einer außergewöhnlich hohen Körperspannung, diesen Reflexen entgegen zu wirken.


Die Rota Therapie wirkt sinnbildlich wie "Nahrung für das Gehirn":

Unsere Körperspannung wird zentral vom Gehirn festgelegt und gesteuert. Die Rota Therapie ist eine neurophysiologische Therapie, das heißt, sie wirkt über bestimmte Bewegungen (Drehung = Rotation) auf das Nervensystem und damit auf das Gehirn.

Durch diesen Zusammenhang beeinflusst nach Beobachtungen einzelner Therapeuten die Rota Therapie die Motorik und die Körperwahrnehmung äußerst positiv und bewirkt wohl auch eine Nachreifung des Gehirns. Sie wirkt wie "Nahrung für das Gehirn" und kann darüber offensichtlich auch die Grundspannung der Muskulatur ausgleichen.

Die Rota Therapie basiert auf neurophysiologischen Erkenntnissen der evidenzbasierten Medizin. Aber sie ist zum Teil, wie auch ähnliche Methoden, ich nenne hier mal als Beispiel die Vojta Methode, zum Teil empirisch entwickelt worden. Valide wissenschaftliche Studien zum Beweis der Wirkung und Wirksamkeit wurden nicht vorgelegt. Für mich eine sehr logische komplementärmedizinische Methode.